In Anlehnung an das Modell der Relief Maps entwerfen wir eine interaktive Plakatreihe, die nach Erfahrungen an der Kunstuni Linz fragt. Diese Fragen sollen nicht nur das Wohlbefinden an der Universität erfassen, sondern vor allem auch die vorherrschenden Machtstrukturen untersuchen und aufzeigen.
Relief Maps wurden von Maria Rodó de Zárate entwickelt, um soziale Ungleichheit intersektional zu untersuchen und visuell darzustellen. Sie zeigen, dass sich Menschen an verschiedenen Orten in Bezug auf verschiedene Identitätskategorien – wie Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, Be_hinderung usw. – unterschiedlich wohl/unwohl, sicher/unsicher fühlen. In einem weiteren Schritt können Orte laut Rodó de Zárate als „Ort der Unterdrückung“, „gemischter Ort", „neutraler Ort“ oder „Ort der Erholung“ kategorisiert werden.
Was bedeutet es für Studierende und Mitarbeitende (Reinigungskräfte, Rektor*innen, Lehrende, Haustechniker*innen etc.), wenn die Kunstuni Linz für die einen ein „Ort der Erholung“ und für die anderen ein „Ort der Unterdrückung“ ist? Wie wirkt sich das auf den Umgang miteinander aus? Kann das Sichtbarmachen der unterschiedlichen Erfahrungen ein erster Schritt sein, die Kunstuni für uns alle zu einem „Ort der Erholung“ zu machen?
Platziere auf jedem Plakat einen Punkt entsprechend deinen Erfahrungen an der Uni!